Büroeinrichtung
08.12.2025
Cafeteria als Herz moderner Arbeitswelten: Wie ein ganzheitliches Designkonzept Identität, Wohlbefinden und Funktion verbindet
Die klassische Kantine war gestern. Heute wird die Cafeteria zum Work-Café, zur Begegnungszone und zum sichtbaren Ausdruck der eigenen Unternehmenskultur. Wer klug plant, gewinnt weit mehr als einen Essensraum: Markenbindung, Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität steigen – gerade für mittelständische Unternehmen in Oberbayern.
1. Die neue Rolle der Cafeteria in der Arbeitswelt
Mobiles Arbeiten, Fachkräftemangel, Kampf um Talente: Viele Unternehmen fragen sich, wie sie ihr Büro so attraktiv machen, dass Mitarbeitende gerne kommen – und bleiben. Die Cafeteria spielt dabei eine Schlüsselrolle.
Aktuelle Auswertungen zeigen
- Betriebsrestaurants verzeichnen nach Corona wieder deutlich steigende Besucherzahlen, die Top-30-Betriebsgastronomien legten 2023 laut Branchenanalyse um rund 36 % bei den Gästezahlen im Vergleich zum Vorjahr
- Unternehmen berichten gleichzeitig von unterausgelasteten Büroflächen – ein Teil dieser Flächen wird heute bewusst in soziale Zonen und Work-Cafés umgewandelt
Die Cafeteria ist damit nicht mehr „nur“ Versorgungsort, sondern
- Work-Café zum informellen Arbeiten
- Sozialer Treffpunkt für Teams, Abteilungen und Standorte
- Markenraum, in dem Identität und Werte räumlich erlebbar werden
- Erholungszone, die wirklich zur Regeneration beiträgt – statt zu zusätzlichem Stress
Als C. Rudolf Salfer GmbH in Mühldorf a. Inn begleiten wir Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen in Südostbayern genau bei dieser Transformation: von der reinen Kantine zur modernen Cafeteria Gestaltung im Unternehmen, die Architektur, Möblierung, Akustik, Licht und Marke zu einem stimmigen Gesamtkonzept verbindet. Mehr zu unserem Leistungsbild: Büroeinrichtung & Raumkonzepte
2. Vom Essensraum zum Identitätsraum: Markenwerte sichtbar machen
Eine gut geplante Cafeteria erzählt viel über ein Unternehmen – lange bevor jemand die Speisekarte liest.
Corporate Design wird Raumdesign
- Farben aus dem Logo tauchen als Akzentflächen an Wänden, Theken oder Polstern auf
- Typografie, Bildsprache und Piktogramme der Marke fließen in Leitsysteme, Wandgrafiken oder Folierungen ein
- Materialien spiegeln Werte
- Holz, warme Textilien → nahbar, bodenständig, regional
- Metall, Glas, klare Linien → technologisch, innovativ
- Naturstein, gedeckte Töne → wertig, beständig
Inspiration kommt hier oft aus der Gastronomie: Work-Cafés, Hotels, Third Places. Der entscheidende Unterschied im Unternehmenskontext: Die Cafeteria muss über den Tag mehrere Funktionen tragen – Frühstück, Mittagsspitze, kurze Projektbesprechung, Nachmittags-Workshop, After-Work-Event.
Unsere Aufgabe in der Büroplanung ist es, diese Markenwelt gemeinsam mit Ihnen zu übersetzen – so, dass die Cafeteria zur authentischen Brand Experience wird und zu Ihrem Unternehmen in Oberbayern passt, nicht zu einer x-beliebigen Systemgastronomie.
3. Ganzheitliches Designkonzept statt Insellösungen
Ein paar neue Stühle, eine andere Wandfarbe – und fertig? In der Praxis funktioniert das selten. Wer eine Cafeteria Einrichtung wirklich zukunftsfähig planen möchte, denkt ganzheitlich
- Möblierung (Tische, Stühle, Bänke, Lounge, Theken)
- Licht (Grund-, Zonen- und Akzentlicht)
- Akustik (Decke, Wände, Boden, Möbel)
- Materialität (robust, pflegeleicht, passende Haptik)
- Pflanzen & Begrünung
- Markenwelt & Orientierungssysteme
Dazu kommen ganz praktische Fragen: Wann ist die Cafeteria wie stark belegt? Wer nutzt sie wofür – nur zum Essen oder auch für Meetings? Wie laufen Ausgabe, Bezahlung und Rückgabe?
In unseren Projekten starten wir deshalb fast immer mit einer Bedarfsanalyse: Nutzerprofile, Belegungszeiten, Betriebsabläufe. Erst dann entwickeln wir ein abgestimmtes Cafeteriakonzept als multifunktionalen Raum, das zu Ihrem Alltag passt – und sich später flexibel anpassen lässt.
4. Raumzonierung: Klar strukturierte Bereiche für unterschiedliche Bedürfnisse
Eine moderne Cafeteria lebt von klarer Zonierung. Typisch sind fünf bis sechs Funktionsbereiche, die ineinander übergehen, aber räumlich und akustisch unterscheidbar sind
Essbereich – robust und effizient
- Stapelbare Stühle, strapazierfähige Tischplatten (z. B. HPL/Compact)
- Oberflächen leicht zu reinigen, unempfindlich gegen Flecken und Abrieb
- Ausreichende Bewegungsflächen zwischen Tischen und Gängen
- Teilweise Trennung durch halbhohe Regale, Pflanzinseln oder Polsterwände
Lounge- und Kommunikationszonen
- Bequeme Sessel, Sofas, Soft Seating-Elemente
- Beistelltische, teilweise mit Stromanschluss
- Ideal für informelle Gespräche, kurze Projektabstimmungen, Einzelarbeit mit Laptop
Ruhe- und Rückzugsbereiche
- Akustische Booths, hohe Lehnen, Nischen
- Bewusst abgeschirmt von Ausgabe- und Laufwegen
- Gut geeignet für konzentrierte Pausen oder vertrauliche Gespräche
Kaffeebereich / Barista-Zone
- Stehtheken, Barhocker, schmale Ablagen für kurze Aufenthalte
- Klarer Blickkontakt zur Kaffeemaschine – der „magnetische Punkt“ im Raum
- Oft direkt am Eingang positioniert, um spontane Begegnungen zu fördern
Flexible Meeting- und Workshopflächen
- Zusammenstellbare Tische, mobile Stühle
- Optional Monitor oder mobiles Display, Whiteboard
- Lässt sich schnell von Mittagssituation auf Workshop oder Townhall umbauen
Wegeführung: Staus vermeiden
Ein funktionierender Ablauf von Ausgabe → Bezahlung → Sitzbereichen → Rückgabe ist Gold wert
Typische Planungsfehler
- Kreuzende Wege von Gästen und Servicepersonal
- Tablett-Rückgabe am falschen Ort (Lärm, Stau)
- Zu schmale Engstellen
Hier lohnt sich eine professionelle Planung – inklusive Simulation verschiedener Belegungszeiten. In unseren Projekten im Raum Mühldorf, Altötting oder Rosenheim testen wir Wegeführung frühzeitig in 3D-Visualisierungen, bevor Möbel bestellt werden.
5. Material- und Farbkonzept: Wohlbefinden, Robustheit und Marke
Materialkontraste als Werkzeug
- Holz und textilbezogene Elemente in Lounge- und Ruhezonen
- Metall, Kunststein, HPL im Ess- und Thekenbereich
- Robuste, schmutzunempfindliche Böden (z. B. Designbeläge) in Laufwegen
- Eventuell textiler Boden in Ruhezonen für bessere Cafeteria Akustik Lösungen
Wichtig: Beanspruchung und Pflege immer mitdenken – Reinigungsintervalle, Hygieneanforderungen, Verhalten bei Flecken. In stark frequentierten Betriebskantinen rechnet sich ein etwas höherwertiges Material oft durch geringere Folgekosten.
Zum Thema Brandschutzanforderungen an Materialien (z. B. in Fluren, Eingängen, Wartezonen) haben wir einen eigenen Beitrag veröffentlicht, auf dessen Grundlagen wir auch in Cafeteriaprojekten aufbauen: Brandschutz ohne Designkompromisse – Möbel in Fluren, Wartezonen & Eingängen sicher planen
Farbpsychologie: Appetit, Ruhe, Kommunikation
Ein gutes Farbkonzept für Cafeteria Design in der Arbeitswelt balanciert drei Ziele
- Appetit & Wärme: sanfte Erdtöne, warme Akzente, gedeckte Rottöne in Maßen
- Ruhe & Regeneration: Natur- und Grüntöne in Rückzugszonen
- Markenbindung: gezielte, nicht überladene Nutzung der Unternehmensfarben
Unser Ansatz: eine ruhige Grundstimmung mit zielgerichteten Farbakzenten an den richtigen Stellen
6. Akustiklösungen: Entspannte Pausen statt Großraumlärm
Harte Oberflächen, viele Menschen, klapperndes Geschirr – ohne Konzept wird die Betriebskantine schnell zur Lärmquelle. Dabei sollte sie genau das Gegenteil leisten: Entlastung
Bewährte Bausteine für eine gute Cafeteria Akustik
- Deckenabsorber oder akustisch wirksame Deckensegel in Ess- und Loungebereichen
- Akustikpaneele an Wänden, z. B. textile Flächen, perforiertes Holz, Akustikbilder
- Gepolsterte Sitzmöbel und Bänke mit hoher Rückenlehne
- Textiler Boden oder akustisch wirksame Bodenaufbauten in ruhigen Zonen
- Raumteilende Elemente mit Absorptionswirkung: Regale, Pflanzenlösungen, halbhohe Wände
Die Kunst besteht darin, die richtige Balance zu finden: lebendige Atmosphäre – ja, Kantinencharakter – nein. An dieser Stelle holen wir je nach Projektgröße auch spezialisierte Akustikpartner ins Boot und stimmen uns mit Architekten und Haustechnik ab.
7. Ergonomische und funktionale Möblierung
Eine Cafeteria, die auch als Work-Café genutzt wird, braucht mehr als Standard-Stühle
Unterschiedliche Sitzhöhen und -typen
- Klassische Esstische (Sitzhöhe ca. 45 cm) für längere Aufenthalte
- Hochtische mit Barhockern für kurze Meetings und spontane Steh-Treffs
- Lounge-Möbel mit bequemer Polsterung für entspannte Pausen
- Sitznischen und Einbaubänke mit gutem Rückenhalt und passender Sitztiefe
Ergonomie heißt dabei nicht „Bürostuhl im Speisesaal“, sondern passende Unterstützung für die jeweilige Nutzung: ausreichende Beinfreiheit, rutschfeste Sitzflächen, angenehme Polsterung – und im Work-Café-Bereich auch Stromanschlüsse und eine sinnvolle Tischhöhe für Laptoparbeit.
Maßanfertigungen als Schlüssel
Standardmöbel stoßen in Cafeterien schnell an Grenzen: Nischen, Theken, Wandversprünge, Stützen. In vielen unserer Projekte kombinieren wir Serienmöbel mit maßgefertigten Theken, Stauraumlösungen, Raumtrennern und Sitznischen, um den Raum optimal auszunutzen und die Markenwelt sauber zu inszenieren.
8. Lichtplanung: Stimmung, Orientierung und Effizienz
Licht ist ein zentraler Stellhebel für Atmosphäre – und gleichzeitig ein sicherheitsrelevantes Thema
Ein schlüssiges Cafeteria Lichtkonzept kombiniert
- Grundbeleuchtung für Orientierung und Sicherheit
- Pendelleuchten über Tischen, die visuelle „Inseln“ schaffen
- Akzentlicht für Wände, Grafiken, Theken und Pflanzbereiche
- Dimm- und Szenensteuerung, um zwischen Mittagsspitze, ruhiger Nachmittagsstimmung und Event umzuschalten
Wesentliche Punkte
- Ausreichende Beleuchtungsstärke im Essbereich und insbesondere in Küchen- und Ausgabebereichen
- Begrenzung von Blendung, gerade bei glänzenden Flächen
- Gute Farbwiedergabe, damit Speisen appetitlich wirken
- Wo möglich: Integration von Tageslicht und Sichtbezügen nach draußen
Mehr zu Licht im Büro- und Arbeitskontext: Modernes Lichtkonzept fürs Büro: effizient arbeiten mit dimmbaren LED-Leuchten
9. Grün, Luft und Außenflächen: Cafeteria als erweiterter Erholungsraum
Pflanzen sind längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein messbarer Faktor für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Studien zeigen Produktivitätssteigerungen von bis zu 15 % durch gut geplante Begrünung
In der Cafeteria können Pflanzen
- als Raumtrenner dienen und Zonen weich gliedern
- den Schall dämpfen in Kombination mit Akustikelementen
- visuelle Wärme und Naturbezug schaffen
- das Raumklima subjektiv verbessern
Unser Beitrag: Grün wirkt im Büro: Bis zu 15 % mehr Produktivität dank Büropflanzen
Wo möglich sollte die Cafeteria Gestaltung im Unternehmen auch Außenbereiche einbeziehen: Terrassen, Dachflächen oder Höfe werden zu verlängerten Pausen- und Arbeitszonen. Witterungsbeständige Möbel, Sonnenschutz und eine kluge Zonierung innen/außen sind hier entscheidend.
10. Offene vs. geschlossene Küchen- und Gastronomiekonzepte
Die Frage „offene Showküche oder klar getrennte Back-of-House-Bereiche?“ hat direkte Auswirkungen auf Geräuschentwicklung, Geruchsverteilung, Hygieneführung und Erlebnisqualität für die Mitarbeitenden
Beliebt sind heute halb offene Lösungen: Sichtbezug zur Zubereitung, aber akustische und geruchliche Entkopplung durch Glasabtrennungen, Windfänge oder versetzte Grundrisse
In der Praxis funktioniert das nur, wenn Innenarchitektur, Büromöbelplanung, Küchenplanung und TGA eng zusammenarbeiten. Genau hier setzen wir als Partner an: Wir koordinieren unsere Planungen mit Architekten, Küchenplanern und Fachingenieuren, damit Thekenverläufe, Möblierung, Technik und Wegeführung ein stimmiges Ganzes ergeben.
11. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit
Nachhaltigkeit in der Cafeteria ist kein reines Materialthema, sondern immer auch ein Wirtschaftlichkeitsfaktor
- Langlebige, reparierbare Möbel reduzieren Ersatzinvestitionen
- Robuste Oberflächen senken Reinigungs- und Wartungskosten
- Energieeffiziente Beleuchtung und Küchentechnik wirken sich direkt auf den laufenden Betrieb aus
- Modul- und Baukastensysteme machen spätere Umbauten günstiger
Für Unternehmen in Mühldorf, Waldkraiburg und der Region ist außerdem die regionale Wertschöpfung ein Argument: kurze Wege zu Lieferanten, verlässlicher Service, schneller Support
12. Projektablauf mit Salfer: Von der Idee zur fertigen Cafeteria
Jedes Projekt ist anders – aber ein typischer Ablauf mit uns sieht so aus
- Analyse & Strategie: Aufnahme der bestehenden Flächen oder Neubaupläne; Klärung von Nutzerprofilen, Belegungszeiten und Funktionswünschen; Besprechung von Marken- und Kulturzielen
- Konzept & Zonierung: Entwicklung eines Raum- und Nutzungskonzepts; Grobe Flächenverteilung, erste Möblierungsvorschläge
- Design & 3D-Planung: Detaillierte Ausarbeitung von Cafeteria Einrichtung, Farb- und Materialkonzept; Integration von Licht, Akustik, Pflanzen, Theken, Stauraum; 3D-Visualisierungen zur internen Abstimmung
- Bemusterung & Auswahl: Muster von Oberflächen, Stoffen, Möbeln; Vergleich verschiedener Qualitäts- und Preisklassen
- Koordination & Umsetzung: Abstimmung mit Architekten, Küchenplanern, Haustechnik; Terminplanung, Lieferung, Montage; Optional: Begleitung bei Inbetriebnahme und Nachjustierung
13. Fazit & Call-to-Action
Eine moderne Cafeteria ist heute Herzstück der Arbeitswelt und verbindet Essen, Entspannung, Arbeit und Begegnung in einem Raum
Entscheidend ist ein ganzheitliches Konzept: klare Zonierung, durchdachtes Material- und Farbkonzept, gute Akustik, stimmige Lichtplanung, ergonomische und flexible Möblierung, Integration von Pflanzen und – wo möglich – Außenflächen. Genau an dieser Schnittstelle von Funktion, Marke und Wohlbefinden unterstützt die C. Rudolf Salfer GmbH Sie als Partner.
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch

