Vom Klassenzimmer zum Computerraum – und wieder zurück
Der Wechsel beginnt an der Tischplatte. Der Monitor sitzt im Tisch: Je nach Modell klappt er aus, zieht sich heraus oder versenkt sich vollständig in der Platte. Wird er nicht gebraucht, verschwindet er wieder – der Rechner bleibt in seiner Halterung unter der Platte, Strom- und Netzwerkanschlüsse liegen fest im Möbel. Zurück bleibt eine geschlossene Arbeitsfläche für Hefte, Prüfungen oder Gruppenarbeit.
Für den Betrieb heißt das: Ein Raum trägt mehrere Nutzungen. Einzelarbeit am Rechner, Gruppenarbeit, Präsentation und schriftliche Prüfung finden nacheinander im selben Raum statt, ohne dass jemand Tische umstellt oder Technik abbaut. Das erhöht die Auslastung der Fläche – und erspart in vielen Häusern den zweiten, separaten EDV-Raum. Schulen, Universitäten, Weiterbildungseinrichtungen und Coworking-Bereiche gewinnen so Raum, ohne zu bauen.
Wie das im Alltag aussieht, zeigen die Referenzen weiter unten: Die Hochschule Biberach nutzt dieselben Tische als Rechnerraum und als Hörsaal, am Beruflichen Schulzentrum Cham wurden drei Klassenzimmer mit versenkbaren Monitoren und PC-Halterungen unter der Tischplatte ausgestattet.