Bürotechnik
24.02.2026
Mehr Sicherheit am Multifunktionsdrucker: Wie Sharp & Bitdefender Ihr Unternehmen vor Cyberangriffen schützen
Drucker sind längst keine „dummen“ Ausgabegeräte mehr. Moderne Sharp Multifunktionsdrucker sind leistungsfähige IT‑Systeme – und damit auch potenzielle Einfallstore für Malware und Ransomware. Mit der Integration der Bitdefender‑Technologie in ausgewählte Modelle der Sharp Future Workplace A3 Serie lässt sich dieser blinde Fleck in der IT‑Sicherheit gezielt schließen.
1. Der unterschätzte IT‑Risikofaktor im Büro
In vielen Unternehmen sieht die Sicherheitsrealität so aus
- Auf Servern und PCs läuft eine aktuelle Endpoint‑Security
- Die Firewall ist eingerichtet, VPN für mobiles Arbeiten vorhanden
- Backups werden gemacht – mehr oder weniger regelmäßig
Und die Drucker? Die Multifunktionsdrucker (MFPs) hängen seit Jahren im Netzwerk, werden fleißig genutzt – aber sicherheitstechnisch oft komplett ignoriert. Dabei sind moderne Sharp Multifunktionsdrucker vollwertige IT‑Endpunkte
- eigenes Betriebssystem
- Festplatte/Flash‑Speicher
- Netzwerk‑Anbindung (LAN, teils WLAN)
- Scan‑to‑Mail, Scan‑to‑Folder, Cloud‑Anbindung
- USB‑Schnittstellen für Sticks und externe Medien
Kurz: Alles, was ein Angreifer braucht, um ins Unternehmensnetz einzudringen oder sich lateral zu bewegen, ist häufig auch am Drucker vorhanden.
Mit mehr Homeoffice, hybriden Teams und stark vernetzten Büros wächst diese Angriffsfläche. Für Unternehmen in Mühldorf, Waldkraiburg, Altötting und ganz Oberbayern heißt das: Die Sicherheit Ihrer Sharp Multifunktionsdrucker ist heute genauso wichtig wie die Sicherheit von PC und Notebook.
2. Warum Multifunktionsdrucker ins Visier von Hackern geraten
Was macht MFPs so interessant?
Ein moderner MFP ist eine Art „Mini‑Server im Flur“. Typische Merkmale
- Speicher von Dokumenten wie Auftragslog, temporäre Dateien, gescannte Dokumente
- Adressbücher mit E‑Mail‑Adressen, Netzwerkpfaden, Konten
- Netzwerkdienste wie Weboberfläche, Druckprotokolle, Scan‑Dienste
Genau das nutzen Angreifer aus
Typische Angriffswege
- Veraltete Firmware und Standard‑Passwörter sind ein gefundenes Fressen für automatisierte Angriffe
- Offene Netzwerkports und ungeschützte Protokolle bieten Angriffsfläche
- Dokumente und Adressbuch im Gerätespeicher können sensible Inhalte preisgeben
- USB‑Sticks mit Malware können Schadsoftware über den Drucker ins Unternehmensnetz tragen
Konkrete Risiken für KMU und Organisationen
Für mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe, Praxen und Kanzleien im Raum Mühldorf / Oberbayern ergeben sich daraus ganz praktische Szenarien
- Ransomware verteilt sich vom Drucker aus ins LAN und legt Server und PCs lahm
- Datendiebstahl sensibler Dokumente, die über den MFP laufen
- Ausfall von Geschäftsprozessen, weil Druck‑ und Scan‑Workflows nicht mehr funktionieren
Die Kombination aus „immer an, immer im Netz“ und „kaum überwacht“ macht Drucker zu einem idealen Sprungbrett. Und genau hier setzt die Lösung von Sharp + Bitdefender an.
3. Die Antwort von Sharp und Bitdefender: Threat Prevention direkt im MFP
Sharp hat 2022 eine strategische Partnerschaft mit Bitdefender geschlossen mit dem Ziel, Threat Prevention direkt im Multifunktionsdrucker zu ermöglichen.
Bitdefender als Sicherheitstechnologie
Die Bitdefender‑Engine, bekannt für hohe Erkennungsraten und geringe Fehlalarme, wird bei kompatiblen Systemen der Sharp Future Workplace A3 Serie integriert.
Was ist konkret integriert?
- Bitdefender Anti‑Malware‑Engine als Bestandteil der Systemsoftware der unterstützten Sharp Future Workplace A3 Modelle
- Echtzeit‑Scan von Druckjobs aus dem Netzwerk, gescannten Dateien, auf dem Gerät gespeicherten Daten und Inhalten auf USB‑Speichermedien
- Schutz vor klassischen Viren und Würmern, Trojanern und Spyware, Ransomware und fortgeschrittenen Bedrohungen
Damit wird der MFP von einem „blinden Fleck“ zu einem aktiven Baustein Ihrer IT‑Sicherheitsarchitektur.
Zusätzlich hat Sharp für verschiedene MFP‑Modelle eine Sicherheitsvalidierung durch Keypoint Intelligence erhalten
4. Technischer Einblick: Wie funktioniert der Schutz am Sharp Future Workplace A3?
Ohne zu tief in die Technik einzusteigen, lässt sich die Sicherheit wie folgt zusammenfassen
- Jede Datei, die den Drucker berührt, wird von der Bitdefender‑Engine analysiert
- Echtzeit‑Entscheidung: erlauben, blockieren, melden
- Integration in Zero‑Trust‑Ansätze, sodass der Drucker zu einem Endpoint mit eigener Schutzschicht wird
- Die Scan‑Mechanismen sind so ausgelegt, dass Druck‑ und Scan‑Performance im Büroalltag nicht merklich leiden
5. Welche Sharp‑Modelle profitieren – und was braucht man dafür?
Die Bitdefender‑Integration steht für zahlreiche Modelle der Sharp Future Workplace A3 Serie zur Verfügung, zum Beispiel Farb‑MFP‑Serien wie BP‑60Cxx, BP‑70Cxx, BP‑50Cxx, BP‑55Cxx und S/W‑MFP‑Serien wie BP‑70Mxx, BP‑50Mxx, BP‑70M75/90 sowie High‑End‑Systeme wie BP‑90C70/80 und ausgewählte kompakte Modelle
Die zentrale Voraussetzung für den Malware‑Schutz ist das optionale Antiviren‑Erkennungskit BP‑VD10, das die Bitdefender‑Engine auf dem Gerät aktiviert
Typische Fragen, die wir bei Salfer in Mühldorf gemeinsam mit Kunden klären, sind
- Lässt sich Ihr bestehender Sharp Multifunktionsdrucker nachrüsten
- Oder ist ein Upgrade auf ein aktuelles Future Workplace A3 Modell wirtschaftlich sinnvoller
- Auf welchen Geräten im Unternehmen ist Malware‑Schutz besonders kritisch
Unsere Bürotechnik‑Berater prüfen das anhand Ihrer aktuellen Druckerflotte und Einsatzszenarien
6. Praxis: Was bedeutet das konkret für Unternehmen in der Region?
Beispiel 1: Arztpraxis oder MVZ in Oberbayern
Ausgangslage: Eine Praxis mit mehreren Behandlungszimmern und einem zentralen MFP für Befunde, Überweisungen und Abrechnung
Risiko: Über einen infizierten USB‑Stick oder eine manipulierte Datei könnte Schadsoftware auf den MFP gelangen und sich Richtung Praxis‑Server ausbreiten
Nach Umstellung auf Sharp Future Workplace A3 mit Bitdefender
- Alle ein‑ und ausgehenden Dateien am MFP werden automatisch geprüft
- USB‑Wechseldatenträger können kontrolliert oder bei Bedarf vollständig gesperrt werden
- Sicherheitsereignisse werden protokolliert und sind für IT‑Verantwortliche nachvollziehbar
Ergebnis: Deutlich erhöhte Praxis‑Sicherheit, ohne dass sich der Arbeitsablauf für das Praxispersonal spürbar ändert
Beispiel 2: Mittelständischer Fertigungsbetrieb im Raum Mühldorf
Ausgangslage: Mehrere Hallen, Büros und Lager mit Sharp Multifunktionsdruckern und einer kleinen IT‑Abteilung
Risiko: Einschleusung von Ransomware über einen ungeschützten Drucker könnte Produktionssysteme und ERP lahmlegen
Nach Einführung von Sharp MFPs mit BP‑VD10 und Betreuung durch Salfer
- Auswahl zentraler Geräte, die gezielt mit Bitdefender‑Schutz ausgestattet werden
- Definition grundlegender Richtlinien wie USB‑Nutzung, Logging und Alarmierung
- Optional: Integration in ein Managed Print & Security‑Konzept mit regelmäßigen Prüfungen
Ergebnis: Die Druckersicherheit im Unternehmen wird planbar, Risiken sinken deutlich
Wichtig: Die Bitdefender‑Integration ersetzt nicht Ihre bestehende Firewall oder Endpoint‑Security, sie ergänzt diese an einer bisher oft ungeschützten Stelle
7. Best Practices: So integrieren Sie Sharp + Bitdefender in Ihr Sicherheitskonzept
Damit sharp multifunktionsdrucker sicherheit in Ihrem Unternehmen nicht nur ein Schlagwort bleibt, hat sich folgendes Vorgehen bewährt
- Druckerflotte erfassen und bewerten, welche MFPs wo stehen und welche Aufgaben sie erfüllen
- Sicherheitsstatus prüfen inklusive Firmware‑Stand, Admin‑Passwörter, aktive Protokolle und Nutzung von USB‑Medien
- Kritische Standorte priorisieren, Geräte mit sensiblen Daten zuerst mit Malware‑Schutz ausstatten
- Konzept für Threat‑Prevention definieren und Verantwortlichkeiten klären
- DSGVO und sichere Workflows mitdenken, etwa sichere Freigabeprozesse und Follow‑Me‑Printing
- Moderne Infrastruktur wie Cloud‑Print berücksichtigen und Threat‑Prevention im MFP ergänzend einsetzen
Viele dieser Schritte lassen sich nicht pauschal aus der Ferne erledigen. Welche Protokolle deaktiviert werden können, welche Geräte ersetzt oder nachgerüstet werden sollten und wie sich Logging sauber umsetzen lässt, hängt stark von Ihrer Umgebung ab
Genau hier liegt die Stärke eines regionalen Partners wie der C. Rudolf Salfer GmbH
8. Wie Salfer unterstützt: Beratung, Implementierung, laufender Service
Als regional verwurzelter Anbieter für Bürotechnik in Mühldorf und IT‑nahe Services kennen wir die Anforderungen von KMU, Praxen, Kanzleien und öffentlichen Einrichtungen in Oberbayern sehr genau
- Analyse Ihrer bestehenden Druckerlandschaft mit Erfassung, Bewertung und Sicherheitscheck
- Beratung zu Sharp Future Workplace A3 mit Bitdefender und Modellauswahl
- Planung und Umsetzung von Nachrüstung oder Upgrade inklusive Einsatz des BP‑VD10 Kits
- Einbindung ins Netzwerk und Security‑Konfiguration mit Zugriffsrechten, Protokollen und Bitdefender‑Policy
- Wartung und Managed Print mit Sicherheitsschwerpunkt inklusive Firmware‑Updates und Log‑Auswertung
Einen Überblick über unsere Bürotechnik‑Leistungen und Marken finden Sie unter https://www.salfer.de/buerotechnik
9. Fazit & Call‑to‑Action
Multifunktionsdrucker dürfen 2026 nicht mehr als „dumme Drucker“ betrachtet werden. Sie sind leistungsfähige IT‑Endpunkte und müssen genauso konsequent gegen Malware, Ransomware und andere Bedrohungen geschützt werden wie PCs oder Server
Mit der Kombination aus Sharp Future Workplace A3 und Bitdefender‑Threat‑Prevention steht eine praxisnahe, integrierte Antivirenlösung für Multifunktionsdrucker zur Verfügung, die sich besonders für KMU, Kanzleien, Arztpraxen und Verwaltungen eignet
Nächste Schritte für Ihr Unternehmen
- Lassen Sie Ihre Druckerumgebung auf Sicherheitslücken prüfen
- Klären Sie, welche Ihrer Geräte für Sharp Bitdefender geeignet sind und wo ein Upgrade sinnvoll ist
- Integrieren Sie Ihre Druckerflotte konsequent in Ihr IT‑Sicherheitskonzept
Wenn Sie im Großraum Mühldorf am Inn, Altötting oder Oberbayern ansässig sind, unterstützen wir Sie gerne dabei – von der ersten Bestandsaufnahme bis zum laufenden Betrieb
Kontakt zur C. Rudolf Salfer GmbH: https://www.salfer.de/
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