IT-Möbelsysteme
12.06.2026
Flexible Schulmöbel neu gedacht: Wie das Klassenzimmer in Sekunden zum Computerraum wird
Aus dem Klassenzimmer wird in Sekunden ein Computerraum und umgekehrt. Mit flexiblen Schulmöbeln verbinden die meisten Menschen rollbare Tische und wandelbare Sitzgruppen. Ein anderes Problem lösen diese aber nicht: Ein eigener Computerraum bindet wertvolle Fläche und steht in vielen Schulen einen großen Teil der Woche ungenutzt.
Bei SMESK verschwindet der Rechner deshalb im Tisch. Bei Bedarf fährt der Monitor aus der Platte heraus, während der PC fest und zugriffssicher am Tisch sitzt. Ist der Unterricht vorbei, gleitet der Bildschirm wieder ein, und derselbe Raum ist ein ganz normales Klassen-, Seminar- oder Besprechungszimmer.
Welchen Rechner Sie einbauen, bleibt Ihre Wahl: vom Mini-PC im Korpus bis zur Workstation mit Halterung am Tisch. Ein Raum, mehrfach genutzt: Das ist der flexible Raum von SMESK. Dieser Beitrag zeigt, warum das die ehrlichere Antwort auf Raumnot ist und wie die Verwandlung konkret abläuft.
Was „flexible Schulmöbel“ wirklich heißen sollte
Beweglich ist nicht dasselbe wie mehrfach nutzbar. Bewegliche Möbel erleichtern unterschiedliche Sitzordnungen, das ist ihre Aufgabe. Versenkbare Monitore lösen eine andere Aufgabe: Sie machen feste Computerarbeitsplätze auch als freie Schreib- und Arbeitsplätze nutzbar. Solange Rechner und Bildschirme dauerhaft auf den Tischen stehen, bleibt ein Computerraum ein Computerraum.
Man kann die Tische im Kreis, in Reihen oder in Gruppen anordnen, doch die Nutzung des Raums bleibt dieselbe. Mehrfachnutzung heißt: Derselbe Raum erfüllt an einem einzigen Tag mehrere Funktionen, ohne dass jemand umbaut, ausräumt oder in einen zweiten Raum ausweicht.
Genau das leisten Möbel, in denen die Technik verschwindet, sobald man sie nicht braucht. Fährt der Monitor in die Tischplatte und ist der Rechner sicher verstaut, wird aus dem Computerraum in Sekunden ein normaler Unterrichts-, Seminar- oder Besprechungsraum und wieder zurück.
Das ist die IT-Lesart von flexibel: Nicht das Möbelstück bewegt sich durch den Raum, sondern die Nutzung des Raums wechselt. Diese Lesart ist der eigentliche Hebel gegen Raumnot, weil sie die teuerste Ressource einer Schule doppelt arbeiten lässt: die Fläche selbst.
Das eigentliche Problem: der teure Raum, der leer steht
Ein fester EDV- oder Computerraum ist in Einrichtung und Betrieb teuer und wird trotzdem oft schlecht ausgelastet. Zwischen den Informatik- und PC-Stunden steht die Fläche still. Tische, Rechner und Verkabelung blockieren einen ganzen Raum für einen einzigen Zweck, der nur einen Bruchteil der Woche gebraucht wird.
In Zeiten, in denen jede Schule um Räume ringt, ist das der teuerste blinde Fleck der klassischen Ausstattung. Nicht ohne Grund verlangt etwa Rheinland-Pfalz wörtlich „mindestens einen Computerraum oder einen Klassensatz Laptops“. Echter Rechnerzugang für den Informatikunterricht ist gesetzt.
Die Frage ist nur, wie man ihn unterbringt, ohne dauerhaft Fläche zu opfern.
Warum reine Tablet- oder Laptop-Lösungen die Raumnot nur verschieben
Reine Tablet- oder Laptop-Lösungen scheinen die naheliegende Antwort zu sein, und der Einwand „Die Zukunft sind ohnehin mobile Geräte“ hat einen wahren Kern: Ein starrer PC-Raum steht oft leer, das ist ärgerlich und teuer. Mobile Geräte lösen dieses Problem aber nur zum Teil, denn sie verschieben es.
Sie bringen ihre eigenen Schwächen mit: begrenzte Rechenleistung für anspruchsvolle Fächer sowie Ladelogistik, Verschleiß und Geräteverwaltung. Tablets und Laptops haben ihren berechtigten Platz. Für rechenintensive Fächer, große Bildschirme und dauerhafte Arbeitsplätze ersetzen sie einen festen Rechnerarbeitsplatz aber nicht. Zudem kosten die Ladewagen oder Schränke, die sie brauchen, wiederum Platz.
SMESK setzt genau an der Schwäche beider Wege an: volle Rechenleistung auf Abruf, ohne dass ein Raum dauerhaft blockiert bleibt. Wie sich die beiden Wege im Detail unterscheiden, zeigt unser Vergleich Laptopwagen oder versenkbare Laptoptische.
Die Lösung: Rechner, die im Tisch verschwinden
Herzstück ist ein höheneinstellbarer SMESK-Tisch. Aus der Tischplatte gleitet ein Monitor per Gasdruckfeder heraus und wieder hinein. Ausgelöst wird dies durch eine Push-Funktion: Ein leichter Druck genügt, dann fährt der Bildschirm automatisch aus oder ein. Nichts daran ist elektrisch oder motorisch.

So sieht das in der Praxis aus: ein neu ausgestatteter Raum der Ecole Privée Fieldgen in Luxemburg. Tafel und Display wie in jedem Klassenzimmer, die Rechner sitzen in den Tischen, die Monitore lassen sich versenken. Foto: Luc Engelmann
Der Tisch nimmt einen vollwertigen PC fest und zugriffssicher auf, und zwar in jeder Leistungsklasse: vom sparsamen Mini-PC über den mittleren Desktop bis zur großen Workstation für CAD, Robotik, Videoschnitt, Data Science oder lokale KI.
Kleinere und mittlere Rechner lassen sich in den Korpus einbauen, größere Geräte bis zur Workstation werden mit den passenden PC-Halterungen am Tisch befestigt. Welchen Rechner Sie einsetzen, wählen und beschaffen Sie selbst. So bleiben Sie bei der Gerätewahl frei und können Ihre gewohnte Hardware und Ihr Standard-Image nutzen.
Auf Wunsch liefern wir den passenden PC mit, das ist aber nur eine Option. Die Rechenleistung richtet sich nach dem Einsatz, nicht nach dem Möbel. Das ist der entscheidende Unterschied zu Lösungen, die nur kleine Geräte aufnehmen.
Wo ein Makerspace oder ein technisches Fach echte Leistung braucht, steckt sie am oder im Tisch. Wo ein Standard-Arbeitsplatz genügt, reicht der kleinere Rechner.
Ein weiterer Vorteil vor Ort: Wer die Rechenleistung im Haus behält, ist unabhängiger von externen Cloud-Diensten. Das gewinnt beim Thema Datensouveränität an Schulen zunehmend an Gewicht. Die gesamte Verkabelung liegt zugriffssicher im Tisch: Die Stromverteilung ist auf die eingebauten Geräte ausgelegt, es gibt keine sichtbaren Kabel und keine improvisierten Mehrfachsteckdosen auf dem Boden.
Das räumt zwei Alltagsprobleme aus. Zum einen entfällt das Kabelchaos, das jeden PC-Raum unruhig und schwer zu reinigen macht. Zum anderen wird die Sicherheitsfrage gelöst: Sichtbar aufgestellte Technik ist anfälliger für Diebstahl und Beschädigung, im geschlossenen Korpus ist sie deutlich schwerer zu entwenden oder zu manipulieren.
Kurz gesagt: Der Monitor ist per Gasdruckfeder versenkbar und fährt auf leichten Druck automatisch aus und ein. Der PC ist fest und zugriffssicher am Tisch verbaut, entweder im Korpus oder an der passenden PC-Halterung befestigt, vom Mini-PC bis zur Workstation. Die Arbeitshöhe wird einmalig und werkzeugverstellbar in 15-mm-Schritten von 74 bis 82 cm an die Nutzer angepasst.
Das ist eine dauerhafte ergonomische Einrichtung des Raums, kein Verstellen im Betrieb und kein motorischer Sitz-Steh-Tisch.
So läuft die Verwandlung ab
Im Alltag sieht die Verwandlung so aus:
- Ausgangslage: ein normaler Unterrichts- oder Besprechungsraum mit freien Tischplatten, von Technik ist nichts zu sehen
- Die Computerstunde beginnt, der Monitor gleitet auf leichten Druck aus der Platte, der PC im Korpus ist startklar, und es liegen keine Kabel offen herum
- Gearbeitet wird an vollwertigen Rechnern mit großem Bildschirm und physischer Tastatur sowie mit der Leistung, die das Fach verlangt
- Die Stunde ist vorbei, der Monitor fährt wieder ein, und die Tischplatte ist frei
- Derselbe Raum ist in Sekunden ein Klassen-, Seminar- oder Besprechungsraum, kein Umräumen, kein Auf- und Abbau, kein zweiter Raum nötig

Computerstunde: Monitor ausgefahren, Tastatur auf der Platte, der Rechner sitzt im Korpus. Nach der Stunde verschwindet der Bildschirm wieder im Tisch.
Ein Raum, viele Nutzungen: konkrete Szenarien
Was das im Schulalltag bedeutet, zeigt sich am besten an typischen Tagesabläufen: vormittags Informatik oder eine Anwendungsschulung, mittags normaler Fachunterricht, nachmittags Konferenz oder Elternabend, alles im selben Raum. Oder eine E-Klausur am Vormittag und ein Seminar am Nachmittag.

Einer der beiden neu ausgestatteten Räume der Ecole Privée Fieldgen: Tische mit versenkbaren Monitoren, dazu ein normaler Lehrerarbeitsplatz am Fenster. Foto: Luc Engelmann
Ein weiteres Beispiel ist ein Makerspace mit Workstation-Leistung, der zwischendurch als Projekt- oder Gruppenraum dient. In jedem dieser Fälle gilt dasselbe Prinzip: Die teure Fläche arbeitet mehrfach, statt für einen einzigen Zweck reserviert zu bleiben. Welche Tische dazu passen, sehen Sie auf unserer Übersicht flexible Schulmöbel und bei den Tischen für Schulungsräume.
Was das für Fläche, Budget und Betrieb bedeutet
Wer einen Raum mehrfach nutzt, braucht weniger Räume. Das ist der stärkste wirtschaftliche Hebel überhaupt, denn Fläche ist an den meisten Standorten der knappste und teuerste Faktor.
Betrachtet man die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer, also Fläche, Einrichtung, Betrieb und Ersatz zusammen, zahlt sich eine Lösung aus, die Doppelnutzung ermöglicht und auf langlebige Technik statt auf kurzlebige Provisorien setzt. Hinzu kommt der Betriebsvorteil der geschlossenen Bauweise: kein Kabelchaos, weniger Reinigungs- und Wartungsaufwand sowie Technik, die nicht offen im Raum steht.
Konkrete Preise nennen wir hier bewusst nicht, denn die Rechnung hängt vom Raum, von der gewünschten Leistungsklasse und vom Umfang ab. Wie Sie einen bestehenden Raum sinnvoll weiternutzen, lesen Sie in unserem Beitrag zur Computerraum-Ausstattung.
Typische Denkfehler bei flexiblen Schulmöbeln
Rund um das Thema halten sich einige Annahmen, die in der Praxis nicht tragen:
- Im Tisch steckt nur ein Mini-PC. Der Tisch nimmt jede Leistungsklasse auf, bis zur großen Workstation. Wer hier zu klein denkt, verschenkt die halbe Stärke des Konzepts
- Tablets ersetzen den PC-Raum. Sie ergänzen ihn, aber sie liefern nicht dieselbe Rechenleistung und bringen Ladelogistik und Verschleiß mit
- Sichtbare Technik ist einfach praktischer. Offen aufgestellte Geräte bedeuten Kabelchaos, mehr Reinigungsaufwand und ein höheres Diebstahlrisiko
Häufige Fragen
Sind das nicht einfach rollbare Tische?
Nein. Rollbare Möbel erleichtern andere Sitzordnungen, das ist eine eigene Aufgabe. Bei SMESK verschwindet die Technik im Tisch. Dadurch wechselt derselbe Raum zwischen Computerraum und normalem Unterrichtsraum, ohne dass umgeräumt werden muss.
Wie lange dauert die Verwandlung wirklich?
Der Monitor fährt in Sekunden aus der Platte heraus und wieder hinein. Damit entfallen jedes Auf- und Abbauen sowie jedes Austeilen und Einsammeln von Geräten.
Steckt im Tisch nur ein kleiner Mini-PC?
Nein. Der Tisch nimmt jede Leistungsklasse auf, vom Mini-PC über den Desktop bis zur großen Workstation für CAD, Robotik, Videoschnitt oder lokale KI. Kleinere PCs lassen sich in den Korpus einbauen, größere Geräte bis zur Workstation werden mit einer PC-Halterung am Tisch befestigt.
Die Leistung richtet sich nach dem Einsatz, nicht nach dem Möbel.
Sind Tablets nicht die bessere, flexiblere Lösung?
Tablets haben ihren Platz und sind kein Spielzeug. Sie liefern aber nicht die Rechenleistung eines vollwertigen PCs und bringen Ladelogistik und Verschleiß mit. SMESK verbindet volle PC-Leistung mit der Raum-Flexibilität, die man sonst mobilen Geräten zuschreibt.
Je nach Tischkonfiguration lassen sich Tablets und Laptops zusätzlich verstauen und laden.
Ist die Technik im Tisch sicher?
Im geschlossenen Korpus mit interner Verkabelung ist die Technik deutlich schwerer zu entwenden oder zu manipulieren als offen aufgestellte Geräte. Außerdem entfällt das Kabelchaos.
Lässt sich die Arbeitshöhe verstellen?
Ja, einmalig und dauerhaft. In jedem Tischbein sitzt ein inneres Teleskopbein, das sich mit Schrauben in 15-mm-Schritten fixieren lässt und so die Arbeitshöhe auf 74 bis 82 cm einstellt. Höhenverstellbare Stellfüße unter den Tischfüßen gleichen zusätzlich Bodenunebenheiten aus.
So wird der Raum ergonomisch an die Nutzer angepasst. Die Höhe wird also einmal fest eingestellt, statt im Betrieb motorisch verfahren zu werden. Auch der versenkbare Monitor setzt bewusst auf eine Gasdruckfeder statt auf einen Motor: Er gleitet auf leichten Druck aus der Platte und wieder hinein und kommt dabei ganz ohne Strom aus, wodurch die Mechanik wartungsarm bleibt.
Fazit: Ein Raum, mehrfach genutzt, die ehrliche Antwort auf Raumnot
Flexible Schulmöbel zeigen ihre Stärke nicht an der Rolle unter dem Tisch, sondern daran, dass ein einziger Raum mehrere Aufgaben übernimmt. Verschwindet der Rechner im Tisch, wird aus dem Computerraum in Sekunden ein normales Klassenzimmer und wieder zurück.
Die teure Fläche arbeitet doppelt, die Technik bleibt geordnet und geschützt, und die Leistung richtet sich nach dem Fach statt nach dem Möbel. Am überzeugendsten ist es, die Verwandlung selbst zu erleben.
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